Projekte

DENKEN DENKEN
Das philosophiedidaktische Kunstprojekt aus Berlin

Was ist Philosophie? Was ist ein Philosoph? Was bedeutet es, frei und selbstverantwortlich zu denken? Wie kann ich (m)einer „Gedankenwelt“ künstlerischen Ausdruck verleihen?

Unser Team widmet sich im Projekt DENKEN DENKEN mit viel Freude                             der Aufgabe, Gruppen von 10 bis 15 Kindern anhand von künstlerischer Arbeit zu vermitteln, was Philosophie ist, wozu sie von Nutzen sein kann und wie es überhaupt möglich ist, zu philosophieren. Diese Zielsetzungen verfolgen wir mittels sorgfältig dafür ausgewählter philosophischer Themen, die besonders dazu geeignet sind, jungen Menschen von 11 bis 13 Jahren einen Zugang zur Philosophie zu ermöglichen und ihnen die zivilisatorische Relevanz dieser „vierten Kulturtechnik“ (Ekkehard Martens) zu verdeutlichen. Dabei ist vor allem die Schnittstelle zwischen Kunst, Philosophie und Pädagogik/Didaktik von Bedeutung: Philosophie soll hier über das übliche diskursive Philosophieren hinaus einen ästhetischen Ausdruck finden, sich also als Kunst manifestieren.

Während der drei- bis viermonatigen Arbeitsphase entwickelt unser Team hierfür entsprechende, auf eine praktische Umsetzung zielende Methoden, die sich aus dem Thema ableiten und mit denen sich die Teilnehmer des jeweiligen Philosophie-Projekts durch selbst gestaltete ästhetische Erfahrungen nähern. Unser pädagogisch-didaktischer Anspruch ist es, dass die Kinder durch Anwendung dieser Methoden das Phänomen „Philosophie“ begreifen lernen und mit der Fähigkeit des „Selber-Philosophierens“ eine Kernkompetenz erwerben.
Unser künstlerischer Anspruch erfüllt sich am Ende dieser Arbeitsphase in einer Abschlusspräsentation: hier werden die von den Kindern produzierten Teilergebnisse in einem einheitlichen ästhetischen Konzept zusammengeführt. Dabei leiten die „kleinen Philosophen“, welche Experten und Akteure zugleich sind, die Zuschauer durch eine interaktive Installation, die mit dem Publikum in ein ästhetisches und philosophisches Kommunikationsverhältnis tritt.