Über uns

BIOGRAFIEN

Julia Schreiner (*1972)
studierte Theater-, Film- und Kulturwissenschaften, sowie Kulturmanagement in Straßburg und Berlin. Nach längeren Aufenthalten in Istanbul, Peking, Zürich und Abidjan (Goethe-Institut), arbeitet sie als Dramaturgin, Kuratorin und Produzentin in Berlin für eigene Projekte (u.a. Die Bohème am Kottbusser Tor, Der Schöne Tod), sowie mit verschiedensten Künstler*innen und Theater (u.a. Deutsche Oper, Theaterhaus Gessnerallee Zürich, Arctic Opera Norwegen, Theater an der Parkaue, Sophiensaele, Ballhaus Naunynstr. Ballett Kiel). Zuletzt war sie Leiterin des Begleitprogramms des HAU Hebbel am Ufer und leitete das Festival DAS GLÜCKLICHSTE VOLK an der jtw spandau. Sie war Stipendiatin der DEFA-Stiftung und der Kone-Foundation Helsinki, sowie Jurorin u.a. beim “Best of Styria”-Theaterfestival.

Fred Pommerehn (*1964)
in Madison, Indiana geboren. Er studierte von 1982 bis 1986 an der North Carolina School of the Arts und graduierte als Stipendiat mit Auszeichnung zum Bachelor of Fine Arts. 1987 zog er nach Berlin, wo er nach wie vor lebt. Von 1987 bis 1990 war er Assistent am Schiller Theater Berlin. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Künstler und Szenograf, er kreiert Installationen und szenische Installationen, Bühne, Licht und Kostüme für Theater, Festivals, Events, Tanztheater- und Musikproduktionen sowie für Projekte der kulturellen Bildung. Seine Arbeit führte ihn seither durch weite Teile Europas und bisweilen auch nach Asien und nach Nordamerika. Für seine Arbeit nutzt er in vielen Fällen ‚gefundene’ Materialien und Alltagsprodukte. Sein Fokus liegt auf der Wechselwirkung von Licht, künstlich oder natürlich, mit seinen Installationen und den darin enthaltenen Materialien sowie auf dem Zusammenspiel mit ortsspezifischen Gegebenheiten. Er ermöglicht und fördert die individuelle und direkte Auseinandersetzung des ‚Betrachters’ mit seiner Arbeit. Er schätzt den engen Dialog mit der Umgebung und der Gesellschaft. Oft arbeitet er deshalb auch mit nicht-professionellen Darstellern und Künstlern, wie Schulkinder, Jugendliche und Personen in extremen Situationen, wie Flüchtlinge, Strafgefangene und Personen mit geistig oder körperlichen Behinderungen.

Rudi Keiler Gómez de Mello (*1981)
in Havanna (Kuba) geboren, absolvierte sein Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und vergleichenden Literaturwissenschaft an der TU Berlin. Er ist seit 20 Jahren schauspielerisch und seit 10 Jahren als Regisseur, Künstler, Dramaturg und Theaterpädagoge an verschiedenen Theatern und Institutionen (Theater an der Parkaue, HAU Hebbel am Ufer etc.) tätig. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt darin, gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen kreative Prozesse zu konzipieren und sie sukzessive an künstlerische Ausdrucksformen heranzuführen. In seinen theater- und kunstpädagogischen Projekten arbeitet er ziel- und ergebnisorientiert auf Aufführungen, Performances und Präsentationen hin, die in unterschiedlichen Theatern, Ausstellungsräumen etc. zu erleben sind.